
Mehr als 20 Personen kommen zu den wöchentlichen Treffen der Selbsthilfegruppe für
Menschen mit Depressionen. Wir sind eine gemischte Gruppe, wobei der Anteil der Frauen
überwiegt. Das Alter spielt keine Rolle; bei einer Altersspanne von 16 bis 80 Jahren sind
alle Bevölkerungsgruppen vertreten; die Studentin, der im Beruf stehende Lehrer, der
ausländische Mitbürger, die Rentnerin, der Selbstständige...
Unsere Teilnehmer kommen aus Dortmund, aber auch aus benachbarten Städten.
Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos.
Das Verhältnis der Gruppenmitglieder untereinander ist von gegenseitigem Verständnis
geprägt. Jeder "Neuling" wird herzlich aufgenommen. In der Gruppe spüren wir
Verständnis für unsere Krankheit, die Außenstehende so schwer nachempfinden können.
Wir können über die Krankheit und über andere Probleme reden.
Freundschaften werden geschlossen; das Gefühl von Isolation und Einsamkeit schwindet.
Der Erfahrungsaustausch über die Krankheit und Möglichkeiten der Gesundung stehen
häufig im Mittelpunkt der Gruppengespräche: welche Therapie, welches Medikament
hat wie gewirkt? Wo finde ich den kompetenten Arzt, die wirkungsvolle Therapie,
die geeignete Klinik? Wir nehmen Kontakt zu den umliegenden Fachkliniken auf, um deren
Angebot genauer kennen zu lernen.
Fachleute ( Neurologen, Psychologen ) werden gelegentlich zu Vorträgen eingeladen.
Aus Büchern, Fachzeitschriften und dem Internet werden Informationen gesammelt und
an die Gruppenmitglieder weitergegeben. Wir haben zu verschiedenen Themen Material
gesammelt. Alle Gruppenmitglieder können diese Fachberichte einsehen und bekommen
gewünschte Unterlagen kopiert.
Außerdem besteht eine kleine Bücherei mit Fachbüchern und Fachzeitschriften, die vor
Beginn der sonntäglichen Zusammenkunft ausgeliehen werden können.
Neue Teilnehmer bekommen beim 1. Treffen ein "Herzlich willkommen -Blatt",
unsere "Tipps für die Gruppenarbeit" und eine Information zur Krankheit "Depression"
mit Tipps für Angehörige.
Wer möchte, kann sich mit seiner Telefonnummer in eine Liste eintragen. Sie ermöglicht
es den Gruppenmitgliedern, in der Woche mit anderen Teilnehmern zu sprechen und sich
Rat und Hilfe zu holen. Gemeinsame Aktivitäten nach den Treffen am Sonntag oder Kontakte
innerhalb der Woche sollen dazu beitragen, häufig vorhandene Einsamkeit zu verringern
und sind selbstverständlich freiwillig: Telefongespräche, Spaziergänge, Kegeln, Tanzen,
Ausflugsfahrten... Selbst während einer Kur oder Krankenhausaufenthalt bleibt der Kontakt zur
Gruppe durch Telefonate oder Grußkarten bestehen.
Die Gruppe trifft sich seit Februar 1991.
Der depressive Mensch kann in der Gruppe erfahren, dass er in seiner Situation nicht alleine dasteht,
sondern das andere Betroffene ähnliches erleiden und durchgemacht haben.
Unser Wunsch ist es, uns gegenseitig so zu stützen, dass wir zunehmend in der Lage sind,
die Anforderungen des Alltags zu bewältigen.
Bis zum 21. Juli 2002 haben wir uns in den Räumen der KISS in der Leuthardstr. Sonntags von
17.00 Uhr bis 19.00 Uhr getroffen.
Ab dem 28. Juli 2002 waren wir im Sozialen Zentrum, Beginn: 17 Uhr.
Die Anfangszeit wurde ab 18. August 2002 auf 16.30 Uhr verlegt.
Das letzte Treffen im Sozialen Zentrum in der Westhoffstr. 8 war am 2. März 2003.
Ab 9. März 2003 sind wir wieder in den Räumen der KISS, Friedensplatz 8
Vom 22. Januar 2006 an trifft sich die Gruppe bereits um 16 Uhr.
Ab dem 17. Juli 2011 sind wir in die Räume der Kontaktstelle in die Sternstraße 23 gewechselt.
Am 5. Dezember 2001 wurde unsere Selbsthilfegruppe durch die Stadt Dortmund ausgezeichnet.

Wir haben Kontakte zu den Fachkliniken in Dortmund, Herdecke, Hemer und Paderborn.
Sie sind herzlich willkommen !
Wann ?: Jeden Sonntag von 16.00 bis 18.00 Uhr
Wo ? : in den Räumen der Kontaktstelle Dortmund
44137 Dortmund, Sternstraße 23
Weitere Informationen bei
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Kontaktstelle : Telefon: 0231 / 16 56 297 Selbsthilfe Kontaktstelle Dortmund: Telefon 0231 / 52 90 97 Mail: selbsthilfe-dortmund@paritaet-nrw.org oder via E-Mail: dg9dab@spacereh.de |